Ausbildung zum Altenpfleger

Die Ausbildung zum Altenpfleger beim Seniorenheim Hamburg dauert drei Jahre. Die Ausbildungsform bezeichnet man als dual, weil sie sich aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung zusammensetzt. Der Unterricht umfasst 2.100 Stunden und die reine praktische Ausbildung beträgt 2.500 Stunden. Ausgebildet werden die zukünftigen Altenflegerinnen und Altenpfleger an einer Altenpflegeschule. Abgeschlossen wird die Ausbildung zum Altenpfleger mit einer staatlichen Prüfung. Das Ausbildungsmodell ist ein duales, weil es aus theoretischen und praktischen Unterrichtskomponenten besteht.

Voraussetzungen für die Aufnahme der Ausbildung zum Altenpfleger ist ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Kombination mit einer Ausbildung zum Altenpflegehelfer. Zum Aufgabengebiet von Altenpflegerinnen und Altenpflegern gehört die stationäre und ambulante Pflege von alten Menschen.

Die Ausbildung zum Altenpfleger hat fünf Lernbereiche. In jedem Lernbereich gibt es sogenannte Lernfelder. Der erste Lernbereich ist mit dem Titel „Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege“ versehen. Hierunter gliedern sich die Lernfelder der theoretischen Grundlage bei der Altenpflege, das Planen und Durchführen sowie das Evaluieren und das Dokumentieren sowie weiterhin die Pflege anhand personeller und situationsabhängiger Bedingungen. Zudem wird in dem ersten Lernfeld die Mitwirkung an Diagnose- und Therapiegesprächen ausgebildet.

Der zweite Lernbereich umfasst die Ausbildung der zukünftigen Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Bereich Lebensgestaltung für alte Menschen. Hier werden Aufgaben gelöst, die sich damit auseinandersetzen, welche Hilfsmittel ein alter Mensch benötigt, welche Lebensentwicklung er oder sie durchgemacht haben sowie die Ausbildung im Bereich Unterstützung alter Menschen in gut ausgestattete Seniorenwohnungen. In diesem Lernfeld lernen die Auszubildenden alten Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden leben, die notwendige pflegerische und gestalterische Unterstützung zukommen zu lassen. Weiterhin gehört zu diesem zweiten Lernbereich die Entwicklung von Konzepten für eine aktive Freizeitgestaltung alter Menschen.

Im dritten Lernbereich werden die Auszubildenden des Berufs Altenpfleger auf die rechtlichen Bedingungen ihres Berufs vorbereitet sowie auf Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung im Berufsfeld Altenpflege dienen. Desweiteren folgt im vierten Lernbereich die Berufskunde. Hier liegen die Schwerpunkte auf den Aspekten, wie lernt man lernen, wie geht man mit schwierigen Situationen und Krisen im Beruf als Altenpfleger um, wie entwickelt man ein Selbstverständnis für den Beruf als Altenpfleger und wie kann man trotz der psychischen und psychischen Anforderungen im Beruf als Altenpfleger die eigene Gesundheit erhalten und fördern.
Der fünfte Lernbereich in der Ausbildung zum Altenpfleger beinhaltet Schwerpunktfächer, wie Deutsch, Religion und Ernährungslehre.

Nach der Ausbildung zum Altenpfleger kann man sich zur Fachkraft für Altenbetreuung weiterbilden. Diese Fortbildung wird von privaten Bildungsträgern angeboten und durchgeführt. Die Konditionen für die Weiterbildung muss man bei dem jeweiligen Bildungsträger erfragen.

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