Das Existenzgründerdarlehen

Existenzgründer haben in Deutschland sehr viele Möglichkeiten, günstige Existenzgründerdarlehen zu bekommen. Im folgenden Artikel möchten wir genauer auf dieses Thema eingehen.

Die ersten Schritte zu Existenzgründerdarlehen

Eine erfolgreiche Recherche und später die Beantragung eines Existenzgründerdarlehens beginnt lange vor dem ersten Bankbesuch. Der Erfolg hängt von drei unabdingbaren Voraussetzungen ab:

1. Einer tragfähigen Geschäftsidee,
2. einem Unternehmer, dem man zutraut, diese Geschäftsidee umzusetzen und
3. einem Geschäftsplan, in dem die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Idee und Management und der Finanzbedarf plausibel und verständlich dargestellt sind und aus dem – nicht zuletzt – hervorgeht, was man finanzieren will und in welcher Höhe.

Die Schlüsselrolle der Hausbank

Existenzgründerdarlehen werden sowohl von öffentlichen Institutionen, als auch von privaten Banken gewährt. Dennoch benötigt man immer eine Hausbank, die das Projekt unterstützt. Die öffentlichen Darlehensgeber arbeiten nach dem sog. Hausbankprinzip mit dem Existenzgründer zusammen. Die Hausbank tritt demnach etwa wie ein Vermittler zwischen öffentlicher Förderinstitution und dem Existenzgründer auf.

Um es klar zu sagen, unterstützt die Hausbank das Projekt nicht, ist eine Finanzierung durch öffentliche Geldgeber so gut wie ausgeschlossen. Daher sollte man auch erst dann mit der Hausbank über das Gründungsvorhaben konkret sprechen, wenn man einen hinreichend durchdachten Geschäftsplan dort sicher vertreten kann. War das Projekt noch nicht präsentationsreif, beendet eine zu frühe Präsentation bei der Hausbank oft die gesamte Finanzierung und Gründung.

Viel Beratung zu öffentlichen Mitteln kann man von Hausbanken nicht erwarten. Die Beratung der Banken konzentriert sich meistens auf die Angebote des eigenen Hauses, sodass man sich um die öffentlichen Finanzierungshilfen besser selbst kümmert.

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