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Selbstständige Aufgepasst: So schnell kann man abgemahnt werden!

Wenn ein Selbständige Unternehmer versucht auf dem globalen Markt Fuß zu fassen, sieht er sich vielen Herausforderungen und Problemen gegen über. Man hat Kredite abzuzahlen, muss sich ums Geschäft kümmern und kriegt dann aus heiterem Himmel eine Abmahnung zu gesendet. Dies kann aus den verschiedensten Gründen passieren: oft ist es die Konkurrenz, die natürlich lästige Mitbewerber loswerden will und deshalb zum Beispiel die Internetseite minutiös nach nicht eingehaltenen Richtlinien durchforstet. Aber auch der Arbeitgeber könnte etwas dagegen haben, dass sich ihre Mitarbeiter ein Nebenverdienst aus einer kleinen Selbstständigkeit verdienen, es könnte ja Insider-Wissen für die eigene Profitmaximierung genutzt werden, und somit der Firma schaden.

Was kann passieren ?

Im Normalfall wird man durch die Abmahnung aufgefordert, das Geschäft innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufzulösen, sonst wird mit rechtlichen Schritten zur Durchsetzung der Interessen gedroht. Im schlimmsten Fall wird sogleich eine Anwaltsrechnung mit geschickt, welche bis zu 30 000 Euro betragen kann. So oder so hat der Abmahner eine Insolvenz des Selbstständigen im Sinn. Auf keinen Fall sollte man sich gleich einschüchtern lassen, sondern erst einmal nachprüfen was überhaupt beanstandet wird, denn es könnte sich eben so gut um ein dreiste Abzocke handelt.

Worauf sollte ich achten?

Damit es erst gar nicht zu Problemen irgendwelcher Art kommt, sollten Sie sichergehen, dass Ihr Internet Auftritt keinesfalls irgendwelche bestehenden rechtlichen Richtlinien verletzt. Eine sehr empfindliche Sache ist das Impressum, im Juristendeutsch auch Anbietererkennung. Das Impressum muss je nach Website genau den richtigen Umfang besitzen, leichte Verstöße sind schon rechtswidrig. Wenn man hier zu Recht abgemahnt wird, muss man schon mit umgerechnet 1000 Euro Strafe rechnen.

Um die Haftungsansprüche klar zu stellen, ist es üblich die Sachlage in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu klären. Viele Selbstständige sind sich nicht bewusst, das Sie selbst ein solches erstellen müssen, und keins Übernehmen dürfen, schon gar nicht von anderen Firmen. Üblicherweise lässt man die AGBs von einem Anwalt mit entsprechenden Referenzen erstellen, hier ist man auf der sicheren Seite, da dieser auch für eventuelle Fehler haften muss.

Was im Notfall tun ?

Wenn es trotz allen Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einer Abmahnung kommen sollte, ist es wichtig sich an geeigneter Stelle über die anstehenden Schritte zu Informieren. Zudem sollte man sich auf keinen Fall unter Zeitdruck setzen lassen, denn das könnte zu falschen Entscheidungen führen. Am besten wendet man sich an einen Anwalt, der die Sachlage zwischen den zwei Streitparteien klarstellt, eventuell reicht schon eine einfache Unterlassungserklärung.

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