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Steuern und Buchhaltung – Was man beachten sollte als Kleinunternehmer

Umsatzsteuerpflicht und Vorsteuerabzugsberechtigung
Die Kleinunternehmerschaft schließt zwar eine Umsatzsteuerpflicht, aber nicht die Einkommensteuer- und die Aufzeichnungspflicht aus. Die Umsatzsteuerpflicht ist ausgeschlossen, wenn man zu Beginn der gewerblichen Tätigkeit damit rechnen kann nicht mehr als 17.500,- € zu verdienen und im nächsten Jahr nicht mehr als 50.000,-€. Dies ist die sogenannte Kleinunternehmerschaft nach §19 UStG. Das bedeutet, dass der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in seinen Rechnungen ausweisen und an das Finanzamt abführen muss. Allerdings ist er aber auch nicht berechtigt, einen Vorsteuerabzug geltend zu machen. Dies bedeutet, dass bei Anschaffungen für den Betrieb, also bei Betriebsausgaben kein Vorsteuerabzug möglich ist.

BUCHHALTUNG

Gewinnermittlung

Die Buchhaltung ist eine komplizierte Sache die mit Vorischt zu erfüllen ist. In der Einkommensteuer ermittelt der Kleinunternehmer seinen Gewinn nach §4 Absatz 3 EStG. Er ist nicht verpflichtet eine Bilanzierung durchzuführen. Er ermittelt seinen Gewinn durch die so genannte Einnahme-Überschuss-Rechnung, also Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben. Hierbei gilt das Zuflussprinzip und auch das Bruttoprinzip. Das Zuflussprinzip bedeutet, dass nur die Einnahmen und Ausgaben berechnet werden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich geflossen sind. Aus diesem Grund spielen Forderungen und Verbindlichkeiten keine Rolle. Diese zählen nicht zum Gewinn, da kein Geld geflossen ist. Ausnahmen bilden nur immer wieder kehrende Zahlungen wie z.B. Mietzahlungen. Diese müssen innerhalb der 10-Tages-Regelung, also 10 Tage vor dem Abschlusstag oder bis zu 10 Tage nach dem Abschlusstag gezahlt sein. Das Bruttoprinzip bedeutet, dass die Umsatzsteuer sowohl bei Eingangs- als auch bei Ausgangzahlungen mit eingerechnet werden. Die Umsatzsteuer gilt als gewinnneutral. Da der Kleinunternehmer von der Umsatzsteuer befreit ist, zahlt er immer brutto.

Aufzeichnungspflicht

Es besteht eine Aufzeichnungspflicht für Eingangs- und Ausgangsrechnungen. Diese müssen chronologisch und lückenlos aufgezeichnet werden. Auch nicht abnutzbares Anlagevermögen muss mit seinem Anschaffungsdatum und seinen Anschaffungskosten in ein separates Verzeichnis ausgenommen werden, obwohl diese Kosten bei der Gewinnermittlung keine Rolle spielen. Zu den Anschaffungskosten gehören neben den Kaufpreis die Kosten, die nötig sind, um das Wirtschaftsgut nutzen zu können. Wird ein Kredit aufgenommen, muss dieser in einem Finanzverzeichnis aufgenommen werden, auch wenn die Raten für diesen Kredit nicht in die Gewinnermittlung einfließen.

Absetzung für Abnutzung (AfA)

Lediglich die Absetzung für Abnutzung, kurz AfA, für abnutzbare Wirtschaftsgüter muss berechnet und als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Zu den abnutzbaren Wirtschaftsgütern gehören Autos, Computer, Büroeinrichtungen etc. Hierbei werden die Anschaffungskosten durch die Nutzungsdauer geteilt und man erhält den Betrag, den man jährlich als AfA absezten kann. Es können nur volle Monate berechnet werden. Es ist also geseztlich vorgeschrieben Bücher zu führen. Eine ornungsgemäße Buchhaltung beinhaltet eine chronologische und lückenlose Aufzeichnung und verbuchung aller Geschäftsvorgänge, die auch Kleinunternehmer einhalten müssen.

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