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Die richtige Basis vor dem Jobinterview legen

Die Jobsuche stellt heutzutage für viele Menschen eine angespannte Zeit dar. Es ist nicht unüblich, dass man eine Vielzahl an Bewerbungen bei unzähligen Unternehmen einreichen muss, bevor man überhaupt eine Antwort bekommt, ganz unabhängig davon, ob sie sich als positiv oder negativ herausstellt. Doch selbst eine positive Rückmeldung ist noch keineswegs als ein finaler Sieg zu deuten, folgt doch im Anschluss immer noch mindestens eine Einladung (oftmals sogar mehrere) zu Bewerbungsgesprächen vor Ort.

Aber wie können die Chancen auf den Traumberuf abseits von Lehre, Praktika und MBA gesteigert werden? Alles fängt bei der Vorbereitung und den Bewerbungsunterlagen an!

Individuelle Bewerbungsunterlagen

Wer eine seriöse und professionell wirkende Bewerbung an ein Unternehmen schicken möchte, der muss sich im Klaren darüber sein, dass Individualität ein zentrales Element der Bewerbung darstellen muss, um erfolgreich zu sein.

Freilich bedeutet dies nicht gleich, dass man seine Bewerbung als Bankangestellter auf Regenbogenpapier in Handschrift verfassen soll, um zwingend aus der Masse hervorzustechen, doch Personalchefs entdecken allgemeine 0815-Templates aus dem Internet, bei denen lediglich die Anschrift angepasst wurde auf zehn Kilometer gegen den Wind. Derartige Bewerbungen landen schnell im Papierkorb, da sie sich mit der nächsten Bewerbung auf dem Stapel in nichts außer dem Namen des Bewerbers unterscheiden.

Mit Individualität ist vielmehr gemeint, dass die Bewerbung einen direkten Bezug zum Unternehmen, zur Branche und zum jeweiligen freien Posten darstellen soll, um Ihre Persönlichkeit mit dem Unternehmen in Verbindung zu bringen und ein gemeinsames Fundament und Interesse zu schaffen. Solide Bewerbungen enthalten grundsätzlich immer folgende Unterlagen.

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse & sonstige Unterlagen zur Ergänzung

Das individuelle und professionelle Motivationsschreiben enthält persönliche Argumente darüber, warum Sie selbst aus der Masse der Bewerber hervorstechen und veranschaulicht dessen Lesern Ihren Willen und Entschlossenheit die freie Stelle füllen zu können. Von Templates im Internet ist hier abzuraten, da diese so allgemein wie möglich gehalten sind, keinerlei persönliche Note enthalten und sich Standardformulierungen bedienen, die jeder Personalchef regelmäßig zu hören bekommt.

Der Lebenslauf als Schlüsselelement

Aber auch der Lebenslauf ist von fundamentaler Bedeutung, vielleicht sogar noch wichtiger, als das Motivationsschreiben. Er wird häufig genutzt, um schnelle Sortierungen von Bewerbern vorzunehmen, da Personalchefs üblicherweise nur begrenzt Zeit für eine schier unbegrenzte Anzahl an Bewerbern zur Verfügung haben. Deshalb sollte der Lebenslauf in der Regel kurz und prägnant gehalten werden, nicht länger als 2 Din A4 Seiten umfassen, leicht zu lesen und übersichtlich strukturiert sein.

Geben Sie in Form einer Liste oder Tabelle folgende Informationen an:

  • Ihre bisherige Ausbildung (sowie mögliche Weiterbildung)
  • Ihren beruflichen Werdegang
  • Persönliche Daten
  • Sonstige Kenntnisse & besondere Fähigkeiten
  • Soft Skills
  • Referenzen (wenn vorhanden)

Ein besonders wichtiger Hinweis: Ihre Bewerbungsunterlagen sollten lediglich jene Informationen enthalten, die für die Darstellung Ihrer Person, der Bewerbung selbst und das Unternehmen relevant sein könnten.

Beispielsweise kann ein Ferialjob bei der Post während der Schulzeit bei einer Bewerbung für eine offene Stelle als Senior Software Developer ausgelassen werden, besonders dann, wenn der Lebenslauf dadurch nur unnötig in die Länge gezogen und zu lange werden würde.

Die Lücke im Lebenslauf

Kaum ein Aspekt wird in einem Lebenslauf kritischer betrachtet, als die klassische Lücke im Lebenslauf. Solch eine Lücke ist dabei größer als ungefähr zwei Monate. Als Lücke gilt jene Zeit, in der man sich weder in Ausbildung, noch in Beschäftigung, Weiterbildung oder in einem Praktikum befindet.

Das weckt die Neugierde der Personalchefs, wenngleich auch im negativen Sinne. Eine längere Arbeitslosigkeit wird oftmals als negatives Kriterium angesehen. Doch während man mit Lücken umgehen muss, so sollte man auf keinen Fall falsche Angaben machen. Das schädigt die Integrität des Bewerbers und ist in der Tat auch ein Kündigungsgrund, falls der Arbeitgeber herausfindet, dass falsche Angaben gemacht wurden.

Zudem sind manche Begründungen für Lücken im Lebenslauf durchaus nachvollziehbar und müssen sich in keiner Weise negativ auswirken, beispielsweise bei längerer Krankheit, einem Studienwechsel oder während der Wartezeit auf einen neuen Ausbildungsplatz. Bonuspunkte lassen sich außerdem damit gewinnen, wenn man während einer Lücke eigenständig Zeit in Weiterbildung investiert und seine Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert hat, wie beispielsweise beim Erlernen von Fremdsprachen.

Letztendlich ist die Optimierung der eigenen Bewerbungsunterlagen keine Garantie für einen Job, da sie lediglich den ersten Schritt im Bewerbungsprozess darstellen. Sind diese jedoch weder in Form, noch in Inhalt außergewöhnlich, so legt man sich nur unnötig Steine in den Weg und verbaut sich die Möglichkeit bei einem späteren Bewerbungsgespräch glänzen zu können.

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