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Die „Schrott“ Branche Boomt

Die Stahlindustrie expandiert weltweit, besonders durch den enorm hohen Bedarf von Ländern wie China und Indien für den Bau von Wolkenkratzern, Brücken und Straßen, kann das Angebot der Nachfrage kaum standhalten. Die Folge ist, das aufbereiteter Stahlschrott zum einem Edelrohstoff wird, der zu einer besonders gefragten Handelsware wird und die Preise für Schrott in die Höhe explodieren lässt. Im November 2010 verteuerte sich der Preis für Stahlschrott pro Tonne um 15 bis 30 Euro. Im Dezember des gleichen Jahres stiegen die Preise wegen der großen Nachfrage nochmals um mehr als 40 Euro pro Tonne. Experten schätzen, dass der weltweite Stahlverbrauch bis zum Jahr 2020 um eine Milliarde zunehmen wird. Erst ab dem Jahr 2050 sollen die globalen Märkte gesättigt sein.

Die Preise für Rohstoffe explodieren weltweit

Metallische Ressourcen aller Art wie zum Beispiel Aluminium, Zink oder Stahl werden an den Rohstoffbörsen teuer verkauft. Besonders gefragt ist Kupfer, aus Kupfer richtig Kapital schlagen: Mussten für eine Tonne Kupfer im Jahr 2008 an der Rohstoffbörse in London noch bei 2300 Euro ausgegeben werden, so kostet die gleiche Menge heute 5000 bis 6000 Euro, Tendenz steigend.

Weltweit steigende Nachfrage nach Elektroschrott

Der Handel mit Elektroschrott nimmt ebenfalls zu. Mit Kupfer kann richtig Gewinn erzielt werden. Die Schrottverwerter trennen bei Altgeräten vom Schrottplatz die Schadstoffe der Geräte, entnehmen ihnen Eisen, Aluminium und Kupfer und verkaufen die Rohstoffe Seitdem Jahre 2006 ist es in Deutschland per Gesetz verboten, ausgediente Elektrogeräte über den Hausmüll zu entsorgen. Durch diese Maßnahme bleiben wertvolle Materialien für die Wiederverwertung erhalten. Besonders Mobilfunktelefone, die nicht mehr verwendet werden, sind als Rohstofflager besonders beliebt. Sie enthalten unter anderem wertvolle, kostbare und rare Rohstoffe wie beispielsweise Kupfer, Gold, Indium und Tantal. Besonders von Tantal gibt es weltweit nur begrenzte Vorkommen, die Schätzungen nach bis zum Jahr 2030 völlig aufgebraucht sein werden. Weder Tantal noch Indium können bisher durch einen anderen Rohstoff ersetzt werden. Einige Experten gehen davon aus, das die weltweiten Vorkommen von Indium bereits in den nächsten fünf Jahren komplett aufgebraucht sein werden. Ohne Tantal können keine Kondensatoren mehr von der Industrie produziert werden. Indium ist für die Herstellung von Flachbildmonitoren unbedingt erforderlich. Die wenigen Vorkommen befinden sich zusätzlich noch in Krisengebieten, wie beispielsweise dem Kongo, was den Abbau von Indium noch zusätzlich erschwert. Die Benutzungsdauer der Handys wird immer kürzer. Umfragen haben ergeben, dass viele Verbraucher das Handy bereits nach eineinhalb Jahren durch ein neueres Modell ersetzen und das bisherige Mobiltelefon einfach in der Restmülltonne entsorgt wird.

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