Hilfe für Vierbeiner – Ausbildung zum Tiertherapeuten

Hilfe für Vierbeiner – Ausbildung zum Tiertherapeuten

Alternative Heilmethoden sind auf dem Vormarsch – und das nicht nur beim Menschen. Auch für die Behandlung von erkrankten Tieren werden heilpraktische Methoden immer beliebter, da sie im vergleich zur herkömmlichen Medizin schonender sind und keine chemischen Medikamente verabreicht werden. Tiertherapeut zu werden kommt daher für einige Menschen in Frage, und zwar nicht nur für jene, die bereits als Tierpfleger oder -arzt tätig sind. Auch, wer sich privat für das Wohl und die Pflege seiner Haustiere einsetzen möchte, kann eine Ausbildung zum Tiertherapeuten oder zum Heilpraktiker für Tiere absolvieren. Je nach Vorbildung können die so erlernten Kenntnisse dann in der eigenen Praxis oder im Privaten am eigenen Tier angewendet werden.

 

Tierheilpraktiker werden

 

Eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist etwa beim Tier-Therapie-Zentrum möglich. Sie dauert zwischen 28 und 36 Monaten, Vorraussetzung ist mindestens die Mittlere Reife. Kenntnisse über die Anatomie von Tieren sind hilfreich für die Aufnahme der Ausbildung, aber nicht zwingend erforderlich, sie können sich auch während des Studiums angeeignet werden. Zu den Inhalten der Ausbildung, die entweder für Großtiere (Pferde, etc.) oder Kleintiere (Hunde, Katzen, Nager, etc. ) zählen im Grundstudium die Anatomie der Tiere, Diagnoseverfahren, das Erstellen von Therapieplänen, die Verbandslehre und weitere Themen. An das Grundstudium schließt sich ein Aufbaustudium an, indem Tierakupunktur, Tierhomöopathie und andere Inhalte behandelt werden.

 

Ablauf des Studiums

 

Während der Ausbildung zum Tierheilpraktiker werden natürlich nicht nur theoretische Kenntnisse vermittelt, sondern es wird auch aktiv am Tier gearbeitet, um die Absolventen so auf eine spätere berufliche oder private Praxis vorzubereiten. Beim Tier-Therapie-Zentrum findet in jedem Monat ein Wochenende statt, an dem die verschiedenen Verfahren erlernt werden, und erstreckt sich, je nach dem ob Grund- und Aufbaustudium parallel oder sukzessive belegt werden, über maximal 36 Monate. Die Ausbildung und deren Veranstaltungen hängen jedoch vom Anbieter und den Inhalten ab.

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