Karriere um jeden Preis?

Karriere zu machen wird von Generation zu Generation wichtiger. Immer skrupellosere Methoden werden angewandt möglichst schnell die Erfolgsleiter hinauf zu steigen. Je höher desto besser. Da stellt sich die Frage ob es das wirklich wert ist.

Karriere verdrängt Menschlichkeit

Während die Generation welche heute um die 50 ist zumindest noch zu großen Teilen mitbekommen hat das man eher im Familienbetrieb geblieben und sein direktes Umfeld unterstützt hat wollen heute schon die Jungen möglichst schnell möglichst viel Geld. Überhaupt wird Karriere immer häufiger rein über das Geld definiert. Niemanden interessiert mehr die genaue Stellung. Wird diese nicht fürstlich entlohnt so ist es keine wirkliche Karriere. Bei den einen Jugendlichen driftet das schon früh in Kriminalität ab, denn hier ist die eigene Auffassung von Erfolg, nämlich das liebe Geld, ohne harte Arbeit und Disziplin leicht zu bekommen, zumindest Vordergründig. Bei den Anderen hingegen treibt das große Karriereziel erst einmal an. Zum Studium, zum Beruflichen Erfolg aber eben auch zur Selbstaufopferung, welche nicht seltenj in einem sehr frühen Burnout-Syndrom endet. Wer unbeschadet bleibt hat meist nur noch einen sehr oberflächlichen Blick auf andere Menschen der gerade die eigenen Bedürfnisse noch minimal zu erfüllen vermag, wenn überhaupt.

Karriere macht glücklich?

Wer jung ist meint dabei oft in seinem Erfolg läge sein Glück. Im Grunde mag dies stimmen, jedoch nicht wenn man den Erfolg hierbei alleine vom Kontostand abhängig macht. Auch eine eigene Familie kann ein Erfolg sein. Doch bis die Karrieristen von morgen dies noch merken werden ist es längst zu spät. Bis dort wird sich so mancher mit Arbeit überhäuft haben, mit Konsum betäubt das er die eigenen Bedürfnisse nicht wahrnehmen konnte. Und merkt er dann erst nach Karriereende im hohen Alter was er verpasst hatte, dann definiert er Glück anders. Glück, welches jeder haben könnte. Mit etwas maßvollem Handeln und etwas mehr Gespür für Erfolg.

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