Mindestlohn, Elterngeld und mehr – Was uns 2014 erwartet

frageDas neue Jahr steht vor der Tür und mit ihm diverse Änderungen und Neuerungen im Bereich Sozialabgaben, Lohn oder Zuverdienstgrenzen. Die wichtigsten Infos gibt es hier im Überblick.

Höhere Sozialabgaben für Gutverdiener

Ab 2014 müssen Gutverdiener mit höheren Sozialabgaben rechnen. Da die Brutto-Arbeitseinkommen in Deutschland gestiegen sind, werden auch die Beitragsbemessungsgrenzen in allen Bereichen der Sozialversicherung erhöht. Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze ab 2014 um 150 Euro in den alten Bundesländern und um 100 Euro in den neuen Bundesländern an.

Auch bei der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurden dementsprechend die Beiträge erhöht.
Arbeitnehmer mit gutem Gehalt müssen ab Januar auch bei der Krankenkasse mit höheren Beiträgen rechnen. Wie auch bei der Arbeitslosenversicherung, ist die Beitragsbemessungsgrenze bei den Krankenkassen bundeseinheitlich und wird in der gesetzlichen Krankenversicherung von aktuell 3937,50 Euro auf immerhin 4050 Euro pro Monat angehoben. Der maximale Arbeitnehmeranteil (momentan 8,2 Prozent) beträgt somit ab kommendem Jahr 332,10 Euro und damit rund 10 Euro mehr als im Jahr zuvor.

Mehr Elterngeld

Bezüglich des Elterngeldes gibt es positive Entwicklungen zu vermelden, denn es soll ab 2014 ansteigen. Wer sein einjähriges Kind zuhause betreut, statt es in eine Betreuung zu geben, darf ab Januar 2014 mit einer monatlichen Unterstützung von 150 Euro statt vorher 100 Euro rechnen. Außerdem wird der monatliche Satz nun auch für das zweite und dritte Lebensjahr des Kindes gewährt.

Minijob-Einkommensgrenze erhöht

Übrigens ist auch die Einkommensgrenze für Minijobs von 400 Euro auf 450 Euro angehoben worden. Interessante Angebote dazu findet man zum Beispiel auf augsburgerjobs.de. Beschäftigte in Zeitarbeit können sich ebenfalls freuen, denn es wurde eine Erhöhung des Mindestlohns für 2014 durchgesetzt. Der Stundenlohn beträgt nun mindestens 8,50 Euro in den alten Bundesländern und 7,86 Euro in den neuen Bundesländern.

 

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