Eine Arbeitsrechtschutz gibt Sicherheit und schützt vor hohen Kosten im Streitfall

Es kann immer eine unverhoffte Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber geben. Viele Menschen meiden jedoch den Gang zu einem Anwalt, weil sie die hohen Kosten scheuen. Deshalb ist es ratsam, eine Arbeitsrechtschutzversicherung abzuschließen, die im Streitfall die Anwaltskosten und die eventuellen Gerichtskosten übernimmt.

Im Falle eine Auseinandersetzung kontaktiert man dann lediglich die Arbeitsrechtschutzversicherung, die dann die Freigabe und Kostenübernahme erteilt. In den meisten Fällen kümmert sich aber der Anwalt auch um diese Formalitäten.

Die Arbeitsrechtschutz ermöglicht die anwaltliche Vertretung

Ein Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber kann hohe Kosten verursachen. Wer in diesem Fall eine Arbeitsrechtschutzversicherung abgeschlossen hat, schont nicht nur seine Nerven, sondern auch den Geldbeutel. Dabei sind die monatlichen Beiträge gegenüber den eventuell anfallenden Anwalts,- und Gerichtskosten verschwindend gering. Auch wenn man sich durch einen Vergleich einigt, bleiben immer noch die Kosten für den eigenen Anwalt.

Konditionen sorgfältig vergleichen

Vor dem Abschluss der Arbeitsrechtschutz steht die Prüfung der Vertragsbedingungen. Wichtig ist vor allem eine umfassende Deckungszusage für alle anfallenden Kosten, zu denen neben den Anwaltshonoraren auch Gerichtskosten und die Verwaltungskosten zählen sollten. Zusätzlich sollte in den Versicherungsbedingungen die freie Anwaltswahl garantiert sein, denn so kann man einen Fachanwalt mit dem Mandat beauftragen. Weiter ist es wichtig, dass in den Konditionen vereinbart ist, dass auch Kosten für eine außergerichtliche Einigung übernommen werden. Das ist wichtig, denn immer mehr Fälle enden nicht vor dem Arbeitsgericht, sondern werden durch Mediation und Anwälte verhandelt. Aber auch diese Kosten können von Fall zu Fall enorm sein.

Deckungssumme prüfen

Die Deckungssumme spielt eine wichtige Rolle, denn diese bestimmt, bis zu welcher Maximalhöhe die Arbeitsrechtschutz die Kosten übernimmt. In der Regel liegt die Obergrenze bei 250.000 Euro. Diese Summe deckt die anfallenden Kosten für Anwalt, eventuelle Sachverständige und Gerichtsgebühren.

Anwälte berechnen häufig nach dem Streitwert und bei einer Ausgleichszahlung wird die Endsumme als Maßstab für die Kosten angesetzt, das kann ohne Arbeitsrechtsschutz teuer werden.

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